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Checkliste für den Tierarztbesuch:

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Wenn dein Galgo eine Narkose benötigt, solltest du folgende Punkte ansprechen:

  • Moderne Wirkstoffe: Bevorzugt werden sollten kurzwirksame Mittel wie Propofol oder Alfaxalon sowie eine Inhalationsnarkose (Isofluran), da diese besser steuerbar sind.

  • Monitoring: Eine lückenlose Überwachung von Blutdruck, EKG und Sauerstoffsättigung ist Pflicht.

  • Wärmemanagement: Der Hund muss während und nach der OP aktiv gewärmt werden (Wärmematten, Decken).

  • Individuelle Dosierung: „Lieber vorsichtig rantasten“ statt nach Standardtabelle zu dosieren.

 

Wichtig: Ein Galgo, der nach der Narkose schreit oder extrem zittert, hat nicht zwingend Schmerzen – oft ist es eine neurologische Reaktion auf den Abbau der Medikamente oder die Unterkühlung. Dennoch sollte er in dieser Phase engmaschig medizinisch betreut werden.

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Medikamenten-No-Gos

Diese Substanzen und Praktiken gelten bei Windhunden als besonders riskant und sollten, wann immer möglich, vermieden oder nur unter extrem strenger Indikation und Überwachung angewendet werden:

  • Barbiturate der „alten Schule“ (z. B. Thiopental, Pentobarbital): Diese Mittel reichern sich im nicht vorhandenen Körperfett an und werden extrem langsam abgebaut, was zu massiven Aufwachverzögerungen und Kreislaufversagen führen kann.

  • Ketamin als Hauptanästhetikum: Führt oft zu starken neurologischen Nebenwirkungen, Muskelstarrheit und unruhigen Aufwachphasen. Es sollte nur in Kombination mit stark sedierenden Mitteln und in geringer Dosis verwendet werden.

  • Acepromazin (als alleiniges Beruhigungsmittel): Kann bei Galgos einen unvorhersehbaren, massiven Blutdruckabfall verursachen und wird sehr langsam abgebaut.

  • Standarddosierungen ohne Anpassung: Eine Narkosedosis, die stur nach Körpergewicht berechnet wird, ist für den fettarmen Galgo fast immer eine Überdosierung.

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Es ist also sehr wichtig, sich auch selbst über alles mögliche zu informieren und zu schauen, dass sich der Tierarzt auch wirklich mit Windhunden und deren Besonderheiten auskennt.

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Es gibt auch ein Buch extra für Tierärztr, von einer Tierärztin geschrieben: Der spezielle Patient Windhund, von Dr. Andrea Földy

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